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Strand und Meer machen viel her!

Teure Strände? - Es ist bekannt, dass sich die Preise auf dem italienischen Festland mit ihrer ca. 7.000 km langen Küste seit 2001 mehr als verdoppelt haben. Für den Strandzutritt über die sog. "Stabilimenti balneari" werden gepfefferte Preise verlangt!

Glückliche Ausnahme: Sardinien und seine Traumstrände. Nach wie vor sind hier die Strände frei zugänglich, und "Strandbäder" mit Eintritt wie auf dem Festland sind im Sardafit-Reich unbekannt.

Auf dem Festland schlagen Liege und Sonnenschirm mit teilweise über 20 € zu Buche, der Zutritt zum Strand kostet schon mal lockere 8 €. Freundlicher geht es in Sardinien auch in diesem Jahr wieder an den für ihre Sauberkeit ausgezeichneten Stränden zu. Jeder kann sich hier seinen Platz frei am Strand aussuchen, seine eigene Liege mitbringen oder sich einfach nur im warmen Sand sonnen: Der Zutritt zum Strand ist überall frei!. Mitunter gibt es einen Obulus für das Parken zu bezahlen. Aber was sind schon 2 € für einen ganztägigen Parkplatz am Budoni-Strand?

An den Stränden von San Teodoro, Budoni oder Orosei kann man sich frei bewegen, ohne von abgesperrten Bereichen für Hotelurlauber aufgehalten zu werden. Und wenn einmal ein Hotel die – höchst seltene - Genehmigung für eine Poolanlage direkt am Meer erhalten hat, ist dies in der Regel mit der Auflage verbunden, das Ganze nicht einzuzäunen. Das bietet dann reizvolle Perspektiven, auch für Nicht-Hotel-Gäste, so zum Beispiel in Budoni-Wald!

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Auszeichnung für italienische Strände

Die Umweltorganisation Legambiente veröffentlichte vor kurzen die diesjährige Studie zur Qualität der Badestrände in Italien. Unter den Top Ten aller Strände befinden sich drei auf Sardinien. Neben Arbus und Baunei gehört auch Posada mit den Stränden von La Caletta und Su Tiriartzu zu den mit „fünf Segeln“ (Cinque Vele) ausgezeichneten Bewerbern. Quattro Vele als zweithöchste Auszeichnung ging für Sardinien an Siniscola (für die Strände Bèrchida, Capo Comino und La Caletta), Orosei (u.a. für den Spiaggia di Osalla) und Dorgali sowie an acht weitere Strände.

In jeden Jahr vergibt die Umweltorganisation diese Auszeichnung in Zusammenarbeit mir dem „Touring Club Italiano“. Der TCI ist eine angesehene, öffentliche Institution für alle Themen rund um das Reisen in Italien. Veröffentlicht werden im „Guida Blu“ jährlich die schönsten und saubersten Strände ganz Italiens. Dabei werden nicht nur die Wasserqulität und damit ein hoher Standart in Umweltfragen bewertet, sondern auch attraktive kulturelle Angebote in den jeweiligen Orten sowie sinnvolle Fremdenverkehrseinrichtungen mit entsprechenden Serviceleistungen für Urlauber. Die Bewertung dieses „Strand-Führers“ wird Italienweit anerkannt und durch Flaggen (1 bis 5) als Symbol dargestellt.

Sardinien gehört zu den Testsiegern, was Strand- und Wasserqualität anbetrifft. Sardafits Stammgäste wissen das seit langem. Trotzdem tauchen immer mal wieder Berichte in der Presse auf, Sardinien sei in puncto Strand und Meer allenfalls drittklassig.  In Sardinien ist man sich sicher, dass derartige Berichte von der Konkurrenz lanciert werden, um die eigene Urlaubsregion besser aussehen zu lassen.

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