Sardiniens Feriengebiet Orosei

OROSEI mit seinen vielfältigen, urwüchsigen Stränden erreichen Sie in gut einer Stunde über die südwärts führende Autobahn.
Strandfotos? Bitte hier und rechts oben klicken!Der Reigen der Sardafit-Häuser des Feriengebietes Orosei beginnt 5 km südlich von Capo Comino in Cala Liberotto mit den Häusern 500 - 599.
Weiter geht es mit der 620 nördlich von OROSEI. Sie liegen außerhalb des Ortes, aber so dicht, dass die Einkaufsmärkte am Ortsrand noch fußläufig zu erreichen sind.
5 km südlich finden Sie in Osalla die Nr. 608, und dazwischen gibt es in dem abseits gelegenen Ort Irgoli das Haus 650, auf das das Prädikat "abseits von jeglichem Tourismus" ganz besonders zutrifft.
Hinter Cala Liberotto überrascht die sardische Landschaft auf ganz typische Art: Unerwartet und unvermittelt führt die oleandergesäumte Straße in Serpentinen hinab in die fruchtbaren Niederungen der letzten großen Sandbucht vor den Steilküsten des Supramonte.
Weite Zitrusplantagen und reiche Felder in sattem Grün liegen vor uns, die wildschöne Macchia der letzten 30km korrigierend zu kontrastieren. Auch dies ist Sardinien: gebändigt, weich und mild! In diese Ebene eingebettet liegt das kleine Städtchen OROSEI, das seinen "Reichtum" seinen fruchtbaren Feldern verdankt.
OROSEI hat ca. 5000 Einwohnern und gehört damit in Sardinien zu den größeren Orten. Die außerordentliche Fruchtbarkeit der Ebene hat schon früh zur Besiedlung geführt. Wer genau hinsieht, stellt aber fest, dass das historische Zentrum nicht in der Ebene, sondern auf einem Bergrücken darüber erbaut wurde.
Die Ursache dafür ist der Fluss Cedrino, der die Ebene auch in jüngerer Vergangenheit noch regelmäßig überschwemmt hat und den Häuslebau zum unkalkulierbaren Abenteuer werden ließ.
Wer
sich die Küste vor OROSEI aus der Luft betrachtet, bemerkt zwei große
Siele, die für das ungehinderte Abfließen der Wasser des Cedrino
sorgen. Sehenswert und für einen Ausflug lohnend sind die Quellen des Cedrino in Su Cologone, die ganzjährig, selbst in der trockenen Jahreszeit, unglaubliche Mengen allerbesten Wassers zu Tage fördern. In der Nähe gibt es das gleichnamige Hotel, in dem man nicht nur fürstlich tafeln kann, sondern auch Wanderungen oder Reitausflüge buchen kann!
Bei den Ferienhausgästen wird die Qualität der Erzeugnisse der fruchtbaren Ebene hoch geschätzt. Dazu gehören nicht nur Obst und Gemüse, sondern auch Fleisch- und Fischerzeugnisse. (Die Meeräschen und Aale seien besonders hervorgehoben. Man kann Sie am Strand kaufen, wenn die Fischer ihre Netze eingeholt haben.)
Ein jüngeres Standbein ist der Marmor- und Granitabbau. Er ist von ganz besonderer Qualität und wird in die ganze Welt exportiert.
Am Horizont, südwärts dort, wo Macchia und Berge wieder ihr rauhes Regiment antreten, finden Sie einen ausgesprochenen Ausnahmestrand - OSALLA! Auf mehreren Kilometern allerschönsten Sandstrandes kaum 20 Häuser, kein Hotel, kein Campingplatz, nur zwei einsame Bars; vergessen, durch eine glückliche Fügung schlicht übersehen von den Tourismus-Conquistadores, 5km südlich von Orosei, an den Ausläufern des Supramonte, harmonisch, schön und unberührt. Allein, einsam, aber doch dem nahen Orosei so weit verbunden, daß die Schwere totaler Zivilisationsferne, wie ich sie aus Skandinavien kenne, hier nicht belastet, sondern leicht, frei und ruhig macht.
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