Porto Corallo


Porto Corallo ist ein zur Gemeinde Villaputzu gehörender ruhiger Küstenort an der Südostküste Sardiniens. Charakteristisch ist der weitläufige, naturbelassene Küstenstreifen: Vor dem Ort selbst liegt ein langer, breiter Sand- und Feinkiesstrand, gesäumt von Dünen und mediterraner Macchia, der nahtlos in weitere Buchten übergeht – ideal für ausgedehnte Spaziergänge, Badepausen und Schnorchelstopps. Das Wasser ist klar und meist sanft abfallend, wodurch der Strand auch für Kinder gut geeignet ist. In der Saison gibt es Abschnitte mit Service wie Liegen- und Schirmverleih, eine Strandbar sowie gelegentlich ausgewiesene, hundefreundliche Zonen.

Das Wohngebiet von Porto Corallo wirkt wie ein kleines Feriendorf: überwiegend niedrige Bebauung mit Ferienhäusern, Apartments und Residenzen, die locker und teils terrassenförmig an den Hängen über dem Meer liegen. Dazwischen viel Grün, Pinien und Macchia, dazu kurze, verkehrsberuhigte Stichstraßen – alles auf Ruhe und Meerblick ausgerichtet. Unten am Wasser sorgen eine kleine Marina und der Strandbereich für mediterranes Flair. Vor Ort findet man in der Saison einige Restaurants und Bars, einen kleinen Laden sowie Angebote wie Boots-, SUP- oder Tretbootverleih; außerhalb der Hauptzeit bleibt es sehr beschaulich.

Wer mehr Abwechslung sucht, ist in kurzer Fahrdistanz in Muravera, der nächst größeren Gemeinde. Dort locken Wochenmärkte, Cafés und Eisdielen, Feste im Frühjahr sowie Einkaufsmöglichkeiten. Für Ausflüge bieten sich die langen, wilden Strände von Colostrai, San Giovanni und Feraxi an, ebenso die Lagunen und Flussmündungen mit reicher Vogelwelt oder die Küstenlandschaft rund um Capo Ferrato. Aktivurlauber finden in und um Porto Corallo beste Bedingungen zum Baden, Schnorcheln, Paddeln und – bei passenden Winden – zum Windsurfen; im Hinterland locken leichte Wanderungen und Radtouren durch eine stille, mediterrane Landschaft.

All das macht Porto Corallo besonders attraktiv für Familien, Paare und Naturfreunde, die Erholung, Meer und viel Platz schätzen, ebenso für Individualreisende, die die weniger bekannten Ecken der sardischen Ostküste entdecken möchten.

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